Einer der Hauptgründe, dass ein Kredit vom Kreditanbieter abgelehnt wurde, ist ein negativer SCHUFA Eintrag. Hierbei handelt es sich um die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Diese Schutzgemeinschaft soll vor allem Banken und Unternehmen über die Zahlungsfähigkeit von Personen informieren. Hier holen sich also viele Banken die Gewissheit, dass Sie Ihren Kredit auch zurückzahlen werden und das Ausfallrisiko somit gering ist.

5 Tipps für Kredite bei negativer SCHUFA

Wir haben Ihnen fünf Tipps zusammengetragen, mit denen Sie trotz negativer SCHUFA einen günstigen Kredit bei der Bank bekommen können. Denn klar ist, mit einem solchen Eintrag haben Sie in der Regel weder die Chance auf eine Baufinanzierung noch auf eine Autofinanzierung oder den Dispokredit. Selbst die Eröffnung von Girokonten wird von vielen Banken bei negativer SCHUFA abgelehnt. An der negativen SCHUFA scheitern sogar Mobilfunkverträge und auch die Umschuldung, der Privatkredit oder die Vergabe von einem Kleinkredit scheinen aussichtslos.

Selbstauskunft – SCHUFA Daten überprüfen

Bevor Sie bei der Bank eine Kreditanfrage starten, sollten Sie selbst Ihre SCHUFA prüfen. Eine solche Selbstauskunft erfolgt über das Internet und kann einmal im Jahr kostenlos beantragt werden. Dabei konnte in der Vergangenheit schon häufig festgestellt werden, dass sich die SCHUFA nicht immer auf dem aktuellen Stand befand und hier Zahlungsausfälle vermerkt waren, die schon viele Jahre zurücklagen und schon längst gelöscht sein sollten. Für eine Bank, die das liest, könnten jedoch auch die falschen Einträge abschreckend wirken, da nun das Ausfallrisiko für den Kreditanbieter zu groß wäre.

Prüfen Sie also dringend, ob die Angaben auch wirklich aktuell sind und stimmen. So kann es sich auch um negative Einträge handeln, die durch Missverständnisse zustande kamen und nun bei der Kreditvergabe im Weg stehen könnten. Die Selbstauskunft sollte also noch vor dem Termin bei der Bank durchgeführt werden, sodass Sie in diesem Fall alle wichtigen Daten zur Hand haben und eventuell noch genug Zeit ist, um hier zu handeln.

Sollten hier falsche oder veraltete Daten stehen, so müssen Sie die SCHUFA darauf hinweisen. Oft wird auch verlangt, dass das Herausnehmen dieser Daten durch die Firma geschieht, durch welche Sie reingeschrieben wurden. Vielleicht kann auch das schon reichen, um den gewünschten Kredit zu bekommen.

Die Filialbank des Vertrauens

Die SCHUFA spielt nicht bei allen Banken eine wichtige Rolle bei der Kreditvergabe. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, die Kreditanfrage am besten bei einer Bank Ihres Vertrauens zu stellen. Das hat den Vorteil, dass Sie hier bereits Girokonten haben und der Kreditanbieter in diesem Fall sieht, dass Sie die Rechnungen bzw. Miete und Co. begleichen.

Führen Sie bei der Bank bereits länger ein Gehaltskonto, auf dem regelmäßig Gelder eingehen, kann die Bank das als Sicherheit sehen. Das Ausfallrisiko wird bei der Kreditaufnahme also geringer eingeschätzt. Wenn hier nun keine Zahlungsausfälle bestehen, kann es sein, dass der gewünschte Kreditbetrag von der Bank auch bei einer negativen SCHUFA genehmigt wird. Zusätzlich gibt es auch schufaneutrale Banken. Hier kann ein Vergleich weiterhelfen. Doch Achtung, auch hier sollten Sie dringend die Banken überprüfen, um nicht an unseriöse Kreditanbieter zu gelangen.

Einen Bürgen mit ins Boot nehmen

Wenn die jeweilige Bank keine ausreichende Sicherheit für die Rückzahlung der gewünschten Kreditsumme sieht, kann es helfen, einen Bürgern mit in den Kreditvertrag aufzunehmen. Dabei kann jemand aus Ihrer Familie oder dem Freundeskreis für Sie bürgen. Mit der Bonität Ihres Bürgern wird nun das Risiko für Zahlungsausfälle bei der Rückzahlung der Kreditsumme vom eigentlichen Kreditnehmer genutzt.

Allerdings müssen Sie dabei bedenken, dass der Bürge für die Kreditraten aufkommen muss, sobald Sie nicht mehr in der Lage dazu sind. Das stellt wiederum für den Bürgen ein extrem hohes Risiko dar. Wenn Sie sich also verkalkulieren, kann eine Bürgschaft für einen wichtigen Menschen schnell zur Schuldenfalle werden.

Der Schufafreie Kredit

Es ist aktuell zu beobachten, dass sich immer mehr Banken dazu entscheiden, einen schufafreien Kredit anzubieten. Bei diesem Kredit wird nicht mehr die SCHUFA abgefragt, um die Bonität eines Kreditnehmers herauszufinden, sondern die individuellen Daten, die der Kunde der Bank zur Verfügung stellt. Dazu gehören nicht nur die Kontoauszüge, sondern ebenso die Gehaltsabrechnungen der letzten Monate.

Dabei muss es sich nicht um einen besonderes teuren Kreditvertrag mit hohen Zinsen handeln. Bei der Menge an Krediten, welche durch die Bank auf diese Weise vergeben wird, wird das Risiko der Zahlungsausfälle auf alle Kunden verteilt. Trotzdem sollten Sie natürlich stets selbst die Kreditkonditionen in Ruhe durchgehen, wie jeden anderen Kredit auch.

Noch etwas warten

Wenn es aktuell kein guter Zeitpunkt für einen Kredit ist und Sie kein Risiko eingehen möchten, hilft es auch oft, einfach noch etwas abzuwarten. Negative Schufaeinträge verjähren nämlich nach nur drei Jahren und werden komplett gelöscht.

Wird der Kreditbetrag aufgrund der negativen Schufa nicht von Ihrer Bank genehmigt, so hilft es also auf jeden Fall, einfach etwas abzuwarten und es in ein paar Jahren nochmal zu versuchen. Vielleicht können Sie sich dabei auch selbst ein kleines Polster ansparen, was jeder Art des Kredits, egal ob Dispokredit, Sofortkredit oder Baufinanzierung, gut bei der Bank ankommt. Lassen Sie also stets die Finger von unseriösen Angeboten oder dem Privatkredit von Personen, die Sie nicht kennen.

Allerdings sollten Sie darauf achten, dass in einigen Fällen auch die abgelehnten Kreditanträge in der SCHUFA landen und hier eingetragen werden können. Es ist also nur dann sinnvoll, wenn Sie vor dem Kreditantrag einen Blick in Ihre SCHUFA werfen.

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