Sich jeden Monat die Lieblingszeitschrift nach Hause liefern zu lassen, am Smartphone Spiel Abos zur Abwechslung nutzen oder Sportapps zum Fithalten. Abonnements gehören zu den monatlichen und regelmäßigen Kosten, die leider immer wieder unterschätzt werden. Dabei können diese zusammen mit den anderen monatlichen Verpflichtungen schnell für knappe Kassen sorgen. Sie führen also nicht umsonst oftmals in eine Schuldenfalle, welche oft gar nicht als solche wahrgenommen wird. Dabei sind zahlreiche Abos verzichtbar, denn sie werden zwar bezahlt, oft jedoch nicht genutzt.

Schuldenfalle: Abos

Die unterschiedlichen Arten der Abos

Es gibt im Bereich der Abonnements mittlerweile eine große Vielfalt unterschiedlicher Abos. Diese unterscheiden sich in vielen Bereichen und auch Sie werden bestimmt schon das eine oder andere Abo abgeschlossen haben. Oft sind die monatlichen Kosten gar nicht so hoch und werden daher problemlos in Kauf genommen, ohne hier im Vorfeld genau zu kalkulieren, ob man diese überhaupt dauerhaft begleichen kann. Da der zu zahlende Betrag oft einfach vom Konto abgebucht wird, geraten die einzelnen abgeschlossenen Abos auch nicht selten in Vergessenheit.

Tipp: Schauen Sie regelmäßig nach, welche Abos Sie beziehen und welche Sie wirklich voll ausschöpfen. Um diese Schuldenfalle zu vermeiden, ist es wichtig, keinerlei Abos zu besitzen, die nicht wertvoll sind und nicht dringend benötigt werden. Dazu zählen zum Beispiel Abos für Klingeltöne, Sportabos, die Sie nicht mehr nutzen oder aber die Lieferung von Zeitschriften, die Sie nicht mehr lesen.

Abos für Medien

Die Abos für Medien sind wohl die am meisten abgeschlossenen Abonnements, welche zudem bei allen Altersklassen beliebt sind. Meistens handelt es sich dabei um die Tageszeitung oder die TV-Zeitschrift, welche aufzählt, was am Abend im Fernsehen läuft. Doch auch die vielen unterschiedlichen Modejournale, Auto- und Motorradfachzeitschriften oder aber Handarbeitszeitungen sind sehr beliebt. Doch eins haben diese alle oft gemeinsam. Sie landen zwar in Ihrem Briefkasten und auch der monatliche Betrag wird von Ihrem Konto abgebucht, zum Lesen und Genießen kommt man jedoch nur noch selten.

In diesem Fall schlägt die Schuldenfalle schnell zu und schon kommen aufgrund nicht bezahlter Rechnungen Mahngebühren obendrauf. Nicht gerade selten zeigt eine objektive Schuldenanalyse, dass auch die Abos für diverse Medien dazu beitragen, dass der Berg an Schulden so groß wird, dass man sich über eine Privatinsolvenz bzw. Verbraucherinsolvenz Gedanken machen muss, um einige Jahre später durch eine außergerichtliche Restschuldbefreiung endlich wieder schuldenfrei durch Leben zu gehen.

Abos im Internet

Das Internet bietet Ihnen heutzutage Möglichkeiten, die es früher nicht gab. Doch hier können Sie nicht nur eine Information nach der anderen holen. Das Internet ist eine der wohl größten Schuldenfallen schlechthin. Kein Wunder, denn es gibt nicht nur kostenlose Newsletter oder Werbung. Das Internet bietet Ihnen auch nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, hier ein Abo abzuschließen. Ob nun das Zusenden von CDs, Büchern oder DVDs, welche man sich nun über eine gewisse Zeit ausleihen darf oder die sogenannten Spontankäufe, die eigentlich nicht benötigt werden.

Zusätzlich können auch diverse Zeitungen online gelesen werden. Dabei ist nicht alles kostenlos für Sie, denn die wirklich spannenden Artikel kosten schnell Geld und das nicht wenig. Die Zeitschriften Abos lassen sich also auch online abschließen und sind mit dauerhaft hohen Kosten verbunden. Oft gehen diese Verträge auch direkt 12 Monate und länger. Außerdem gilt es diese pünktlich zu kündigen, da sich ein solches Abo schnell um ein weiteres Jahr verlängert.

CDs und DVDs, welche Sie sich über das Internet bestellt haben, werden ebenso gerne vergessen. Auch hier entstehen schnell Mahngebühren, welche beglichen werden müssen. Ein Dispositionskredit wird dabei schnell ausgeschöpft. Wer sein Konto überziehen muss, um die monatlichen Abokosten zu begleichen, rennt jedoch mit voller Geschwindigkeit in die Schuldenfalle und verschuldet sich innerhalb kurzer Zeit.

Abos über das Handy

In Zeiten, in denen kaum noch jemand das Haus ohne Smartphones verlässt, ist es kein Wunder, dass auch hier Abos abgeschlossen werden können. Das Smartphone wird also ebenso zur Schuldenfalle und sorgt dafür, dass sich größere zu bezahlende Kosten ansammeln. Hier gibt es Abos für Klingeltöne, für Spiele oder aber für Apps aus den Bereichen Sport, Bildung und Co. Auch dabei entstehen nicht zu unterschätzende Kosten, die über die Prepaidkarte im Handy, den Vertrag oder aber das Konto nahezu unbemerkt abgebucht werden. Spontankäufe sind ebenso nicht selten.

Auch hier ist es wichtig, nicht nur die monatlichen Kosten für das Telefonieren zu kalkulieren. Auch die Abos müssen beglichen werden und nicht selten rutscht man in den Dispositionskredit.

Schuldenfalle Abos – Alternativen finden

Abos gelten schon lange als eine ernstzunehmende Schuldenfalle, die niemals unterschätzt werden sollte. Sie gerät im Gegensatz zu weiteren Schuldenfallen wie der Dispositionskredit oder der Ratenkauf in Vergessenheit. Das Tückische an dieser Schuldenfalle ist die Tatsache, dass die Abbuchung der Kosten oft nicht im Auge behalten wird. Die Mahnkosten samt den Verzugszinsen führen hier nicht gerade selten dazu, dass eine Umschuldung unumgänglich ist. Kein Wunder, denn die zahlreichen Abos mit den anderen Verpflichtungen gehen oft soweit, dass eine Überschuldung entsteht. Haben Sie sich erst überschuldet, führt der Weg oft über die Umschuldung, die Privatinsolvenz bzw. die Verbraucherinsolvenz sowie über die anschließende und außergerichtliche Restschuldbefreiung.

Wichtig ist es nun, dass Sie sich die Frage stellen, welche Abos wichtig sind und Priorität haben. Welche Zeitschriften lesen Sie wirklich und brauchen Sie tatsächlich noch mehr Klingeltöne? Die unterschiedlichen Apps auf dem Handy sind wirklich nötig oder nutzen Sie diese im Grunde gar nicht mehr bzw. viel zu selten? Können Sie die Informationen, wie zum Beispiel Reisetipps, nicht auch kostenlos aus dem Internet enthalten und sehen Sie sich wirklich alle DVDs an, die Sie sich ausleihen? So ist ein Bibliotheksausweis wesentlich günstiger und befriedigt direkt mehrere Bedürfnisse auf einmal.

Gewohnheiten dem Nutzen gegenüberstellen

Viele Menschen mussten durch Abos bereits eine Überschuldung erfahren und auch die Privatinsolvenz ist bei einigen Abofans nicht weit weg. Damit es erst gar nicht zu einer Überschuldung kommt und man nicht alles umschulden muss, ist es wichtig, dass Sie sich klar machen, dass Sie viele dieser Abos erst gar nicht dringend benötigen.

Natürlich gibt man die Abos nicht besonders gerne auf und vor allem Abos, die man bereits viele Jahre nutzt, sind nicht einfach zu kündigen. Wer jedoch nicht den Weg zur Insolvenzberatung gehen möchte, sondern schuldenfrei durchs Leben gehen will, sollte sich klar machen, dass Abo-Schulden vor allem eins sind – unnötige Konsumschulden. Diese gehen mit Verzugszinsen einher, welche Monat für Monat weiterwachsen. Von dem Geld, was Sie durch das Kündigen der Abos sparen, können Sie sich in Zukunft viele schöne Dinge, wie zum Beispiel einen kleinen Kurzurlaub, leisten und können ein schuldenfreies Leben genießen.

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