Der Dispokredit wurde durch die Banken eingerichtet, um kurzfristig Engpässe überbrücken zu können. Er hat oft die Höhe des dreifachen Einkommens und wird durch viele Menschen jedoch dauerhaft genutzt. Der Dispositionskredit ist die Kreditart, die besonders hohe Zinsen mit sich bringt. Eine Umschuldung auf einen Ratenkredit ist immer dann ratsam, wenn Sie den Dispokredit nicht innerhalb weniger Wochen ausgleichen können.

Umschuldung kann einfach durchgeführt werden

Die Dispozinsen liegen bei vielen Banken im zweistelligen Bereich und es handelt sich hierbei um Zinsen, die variabel sind. Wenn Sie einen Ratenkredit aufnehmen, dann wissen Sie von Beginn an, wie hoch der Zinssatz für die Laufzeit ist und dieser ändert sich auch nicht. Die Zinsen für die Restschuld bleiben immer gleich. Bei einem Rahmenkredit oder einem Dispokredit nehmen Sie nur den Anteil in Anspruch, den Sie benötigen. Sie erklären sich damit aber auch mit dem jeweiligen Zinssatz einverstanden, der jederzeit angepasst werden kann.

Eine Überziehung sollte daher immer nur dann erfolgen, wenn Sie keine andere Möglichkeit mehr haben. Schaffen Sie es nicht, die Kontoüberziehung innerhalb einer kurzen Zeit auszugleichen, ist eine Umschuldung mit einem Verbraucherkredit unbedingt zu empfehlen.

Einer der großen Vorteile am Dispokredit ist, dass Sie diesen jederzeit umschulden können und keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt wird. Sie müssen den Vertrag auch nicht kündigen. Ein Ausgleich der Kontoüberziehung ist jederzeit möglich und abgerechnet werden die Überziehungszinsen nur bis zum Tag des Ausgleichs.

So sollten Sie vorgehen

Der Dispositionskredit führt nicht selten direkt in die Schuldenfalle. Was mit einer kleinen Überziehung beginnt, wird schnell zu einem Sumpf aus Ausgleich und Nutzung. Die Überziehungszinsen erhöhen die Beträge noch weiter. Besser ist es daher, wenn Sie den Dispokredit umschulden und sich nach einem günstigen Verbraucherkredit umsehen.

Nutzen Sie dafür einen Kreditvergleich und schauen Sie nach, bei welchem Anbieter die Zinskosten besonders gering sind und die Konditionen passen. Legen Sie Monatsraten fest, die Sie auch wirklich bedienen können. Häufig landen Kreditnehmer im Rahmenkredit oder auch in Dispokredit, weil Einnahmen und Ausgaben keine gute Relation haben. Steigen Sie beim Verbraucherkredit dann mit zu hohen Monatsraten ein, kann dies schnell zu einem Problem werden.

Achten Sie darauf, dass die Zinskosten für das Verbraucherdarlehen deutlich günstiger sind, als der Dispozins. Sie als Kontoinhaber gleichen den Dispo aus, wenn Sie die gewünschte Kreditsumme erhalten haben. Denken Sie darüber nach, den Kreditrahmen für Ihr Konto einzugrenzen und so nicht wieder in Versuchung zu geraten, den Disporahmen erneut zu nutzen.

Gehen Sie Schritt für Schritt vor und prüfen Sie Ihre Kontoauszüge

Die Umschuldung eines Dispokredites ist eine gute Chance, um aus der Überschuldung zu kommen. Dies gilt aber nur dann, wenn Sie sich vorher bewusst machen, warum Sie am Monatsende immer auf den Rahmenkredit zurückgegriffen und so eine Disposchuld aufgebaut haben. Werfen Sie einen Blick auf die Kontoauszüge und notieren Sie jede Abbuchung und die Geldeingänge. Dies hilft Ihnen dabei, sich einen Überblick zu verschaffen.

Nach der Tilgung des Dispos auf Ihrem Girokonto können Sie zudem über einen Abrufkredit nachdenken. Hier steht Ihnen laut Kreditvertrag ein gewisser Rahmen zur Verfügung, aus dem Sie einen gewünschten Kreditbetrag auf Ihr Konto übertragen können. Bedenken Sie aber, dass auch hier die Kreditzinsen variabel sind.

Umschuldungskredit direkt zur Tilgung nutzen

Sobald Sie anhand der Kontoauszüge Ihres Girokontos sehen können, dass der Kreditbetrag für den Umschuldungskredit eingegangen ist, sollten Sie diesen auch direkt zur Tilgung nutzen. Befindet sich der Kontostand wieder im Plus ist es wichtig, jetzt laut Kreditvertrag monatlich die anfallenden Raten für den Privatkredit zu zahlen und so das geliehen Geld möglichst stetig zurückzuzahlen.

Verzichten Sie beim Abbezahlen darauf, weitere Kredite in Anspruch zu nehmen. Brauchen Sie einen Autokredit, weil Sie ein Fahrzeug benötigen, können Sie hier auch mit der Bank ins Gespräch gehen, die Ihnen den Umschuldungskredit geliehen hat. Dadurch finden Sie heraus ob es lohnenswert ist, diesen noch einmal zu erhöhen und über den eingeräumten zusätzlichen Betrag das Auto zu finanzieren.

Die Bedeutung der SCHUFA bei der Umschuldung

Die geduldete Überziehung Ihres Kontos in Form eines Dispokredites ist so lange nicht bei der SCHUFA vermerkt, wie Sie den Rahmen nicht überschreiten. Wenn Sie nun aber eine Umschuldung mit einem Ratenkredit in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie die Bedeutung der SCHUFA im Blick behalten. Der Kreditgeber wird eine Prüfung der Bonität durchführen und in diesem Zusammenhang prüfen, ob Sie Einträge bei der SCHUFA haben.

Schließen Sie einen Kreditvertrag mit den gewünschten Kreditraten und der benötigten Kreditsumme ab, wird dieser in der SCHUFA vermerkt. Achten Sie daher immer genau darauf, ob sich die Umschuldung wirklich für Sie lohnt.

Sie können Ihre Bank auch bitten, den Dispokredit monatlich zu kürzen. Dies funktioniert aber nur dann, wenn Sie auch die Möglichkeit haben, mit dem monatlichen Einkommen einen Teil des Dispos zu tilgen und diesen am Monatsende nicht wieder benötigen.

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