Es besteht die Möglichkeit, dass Beamte bestehende Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen können und hier nur noch der Weg der Umschuldung eine Möglichkeit bietet, um schuldenfrei zu werden. Das Ziel ist es, mehr Handlungsfreiraum zu bekommen und die monatlichen Belastungen zu senken.

Beamte mit Schulden sind keine Seltenheit

Beamte haben ein festes Einkommen und gelten als sehr kreditwürdig, da die Gefahr einer Kündigung gering ist. Dennoch heißt dies nicht, dass die Kreditnehmer den Ratenkredit oder den Beamtenkredit auch immer bedienen können. Der Beamtenstatus sagt nichts über das Einkommen und über die bestehenden Verbindlichkeiten aus. Es ist also keine Seltenheit, dass Beamte eine Umschuldung in Anspruch nehmen müssen.

Oft geht es sogar ganz schnell. Verbeamtete bauen häufig ein Haus und nehmen einen Immobilienkredit auf. In vielen Fällen wird noch das Einkommen des Partners oder der Partnerin berücksichtigt. Fällt dieses weg, kann der Kreditvertrag teilweise nicht mehr bedient werden. Vielleicht gibt es auch noch Verbindlichkeiten aus der Ausbildungs- oder Studienzeit, die offen sind.

Während der Beamtenkredit oder das Beamtendarlehen generell einen sehr guten Effektivzins bieten, ist ein klassischer Ratenkredit oft teurer. Besteht dieser aber noch aus der Zeit, bevor verbeamtet wurde, ist eine Umschuldung ebenfalls sinnvoll.

Vom Beamtenstatus profitieren

Beamte sind unkündbar und damit für den Kreditgeber natürlich Kunden, die eine hohe Sicherheit bieten. Daher werden die Beamtenkredite auch meist sehr zinsgünstig zur Verfügung gestellt. Eine Umschuldung kann sich also lohnen.

Hier sollte Schritt für Schritt vorgegangen werden. In erster Linie sollten Sie herausfinden, wie groß die Kreditsumme ist, die Sie gerne ablösen möchten. Denken Sie auch an den Dispokredit. Dieser ist oft mit sehr hohen Zinsen belegt und einer der Gründe für sehr hohe laufende Kreditkosten.

Ein Blick in die bestehenden Verträge zeigt, ob noch eine Vorfälligkeitsentschädigung einbezogen werden muss.

Nachdem die Kreditsumme für den Beamtenkredit feststeht, können Sie als Kreditnehmer sich auf die Suche nach einem passenden Anbieter machen. Unterschreiben Sie den Kreditvertrag erst, wenn Sie alle Konditionen geprüft haben. Wie hoch ist der Effektivzins? Sind Sondertilgungen möglich?

Tipp: Bevor Sie den Kreditantrag ausfüllen, können Sie auch den Kreditrechner bemühen. Dieser hat den Vorteil, dass er Ihnen einen Überblick über verschiedene Szenarien in Bezug auf die Monatsraten und die Kreditzinsen gibt. So können Sie schauen, welches Darlehen für Sie besonders lohnenswert ist.

Das ist noch wichtig zu wissen

Ob Ihnen wirklich gute Konditionen angeboten werden, hängt von verschiedenen Punkten ab. Sind Sie Berufssoldat oder arbeiten Sie in der Schule oder vielleicht im Büro? Haben Sie eine Kapitallebensversicherung als Sicherheit oder zahlen Sie Versicherungsbeiträge für eine Restschuldversicherung?

Natürlich kommt auch die Frage auf, ob Sie eine gute Bonität haben. Wenn Sie bisher alle offenen Rechnungen schnell getilgt haben und Ihre Bonität keine Wünsche offenlässt, ist die Chance gut, dass Sie einen Kredit erhalten, um Ihre Verbindlichkeiten abzulösen.

Ist erst einmal alles umgeschuldet, fällt es oft leichter, den Überblick über die bestehenden Schulden zu behalten. Ziel der Umschuldung für Beamte ist daher nicht nur die Einsparung bei den Zinsen, die Sie über einen Beamtenkredit erhalten können. Auch die Senkung der Monatsrate ist oft ein wichtiger Schritt.

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