Umschuldung trotz Arbeitslosigkeit

Umschuldung trotz Arbeitslosigkeit

I. Durch Umschuldung effektiv Geld sparen

Der Verlust der Arbeitsstelle kann jeden treffen und häufig kommt es gerade zu einem wirklich ungelegenen Zeitpunkt. Denn wer während seiner Zeit als Arbeitsloser noch alte Kredite zurückzahlen muss, der kann schnell vor einer großen Finanzierungslücke stehen. Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich, eine Umschuldung vorzunehmen. So können die einzelnen Raten der Kredite gebündelt werden und unter Umständen kommt es zu einer effektiven Kostenersparnis durch gesunkene Zinssätze. Wie es geht und was dabei zu beachten ist, soll in den folgenden Abschnitten einmal in Kürze näher erläutert werden.

II. Voraussetzungen für eine Umschuldung während der Arbeitslosigkeit

Es gibt auch als Arbeitsloser eine Auswahl von Möglichkeiten, um eine drohende private Insolvenz abzuwenden und den Zahlungsfluss an die Gläubiger aufrechtzuerhalten. Allerdings ist es als Arbeitsloser bekanntermaßen etwas schwieriger an Kredite zu kommen, weswegen hier ein wenig Fingerspitzengefühl und ein „guter Draht“ zum Sachbearbeiter im eigenen Bankinstitut und bei der Agentur für Arbeit notwendig ist. Als Erstes muss die Feststellung getroffen und nachgewiesen werden, dass eine Umschuldung die Lebenssituation deutlich verbessern würde und gleichzeitig das Risiko eines Zahlungsausfalles deutlich mindert. Für die Agentur für Arbeit ist vor allem der erste Punkt wichtig, die hauseigene Bank interessiert sich naturgemäß eher für den zweiten Aspekt und wird sich hier mit überzeugenden Argumenten eher auf eine Umschuldung einlassen.

III. Die verschiedenen Optionen für eine Umschuldung während der Arbeitslosigkeit

Umschuldung mit der Hilfe der Agentur für Arbeit
Gerade Hartz IV-Bezieher, aber auch Arbeitslose mit schlechten Aussichten auf dem Jobmarkt, können jederzeit die Hilfe der Bundesagentur für Arbeit und des zuständigen Jobcenters in Anspruch nehmen. Diese Hilfe ist hauptsächlich beratender Natur, kann aber den Weg durch den Dschungel der vielen unterschiedlichen Paragraphen weisen und sinnvolle Lösungsvorschläge gezielt umsetzen helfen.

Umschuldung mit der Hilfe der Bank
Ist der erste Schritt getan und die erste Beratungswelle durchgeführt, muss letztlich die Bank in die Planungen involviert werden. Hier ist eine erfolgreiche Kooperation entscheidend und wer hier gute Argumente liefern kann, wird sicherlich erleben, dass einer erfolgreichen Umschuldung nichts mehr im Weg steht. Die Bank wird nun verschiedene Lösungsansätze vorlegen können, die sich der jeweiligen Situation anpassen und so eine möglichst individuelle und sozial abgesicherte Rückzahlung der Kredite im Rahmen der Umschuldung ermöglichen. Dazu gehören:

  1. Dispositionskredit: Sollte eher nur für kleinere Kreditsummen verwendet werden, da hier die Zinsen meist höher als im eigentlichen Kreditvertrag vereinbart sind.
  2. Langfristiger Kredit im Rahmen einer Umwandlung: Hier wird ein individueller und langfristiger Kreditvertrag vereinbart, der flexible Rückzahlungskonditionen enthält. Kommt der Schuldner wieder in die Position, durch geregelte Arbeit ein höheres Einkommen zu erzielen, ist er verpflichtet, die Mehreinnahmen zur Tilgung seiner Schuld zu verwenden.

Gerade die zweite Möglichkeit sollte immer das Ziel sein, denn werden die laufenden Kredite unter einem solchen Kreditvertrag zusammengefasst, ist es die angenehmste Form der Rückzahlung. Häufig sperren sich die Banken hier ein wenig, weswegen der Nachweis einer guten Zahlungsmoral und die Bekundung des eigenen Willens, die Schulden aus eigener Kraft zurückzuzahlen, unabdingbar sind.

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