In der Ausbildung ist das Einkommen eher überschaubar und daher ist es schwierig, ein Darlehen zu erhalten. Es wird Ihnen jedoch leicht gemacht, auf Raten zu bestellen oder vielleicht sogar einen Dispokredit zu nutzen. Daher ist es nicht selten der Fall, dass schon Auszubildende tief in der Schuldenfalle stecken und jeden Monat hohe Raten und hohe Zinsen zahlen. Ein Privatkredit bringt in den meisten Fällen nichts. Mit einer Umschuldung können Sie diese Kosten reduzieren und so dafür sorgen, dass die Raten geringer werden. Doch was ist bei einer Umschuldung für Auszubildende zu beachten?

Setzen Sie sich mit Ihren Schulden auseinander

Damit Sie eine Idee dafür bekommen, wie hoch die monatlichen Raten überhaupt sind, in welcher Höhe Sie Zinsen zahlen und wie viel Restschuld und Kreditlaufzeit Sie noch haben, sollten Sie sich erst einmal mit den Schulden auseinandersetzen. Vielleicht reicht ein neuer Kleinkredit schon aus, um den Restbetrag zu tilgen und die Gesamtkosten zu reduzieren. Schreiben Sie alles auf. Prüfen Sie Raten, die Sie möglicherweise an Versandhäuser zahlen, rechnen Sie auch den Überziehungskredit mit ein und schauen Sie, ob Sie einen Ausbildungskredit haben und diesen zahlen.

Notieren Sie sich für jede Verbindlichkeit die Restschuld, die Laufzeit und auch die Zinshöhe. Anschließend summieren Sie alles und geben die benötigte Kreditsumme in den Kreditrechner ein. Hier können Sie nun erst einmal sehen, welche Angebote für einen Ratenkredit es gibt.

Bedenken Sie, dass Sie ein verbindliches Angebot erst dann erhalten, wenn Sie auch einen Kreditantrag gestellt haben. In diesem Angebot sind dann auch die Zinsen vermerkt, die Ihnen angeboten werden können

Geringere Zinsen und Änderungen bei den Laufzeiten bringen Vorteile

In der Regel wird dann über eine Umschuldung nachgedacht, wenn Sie merken, dass Sie die Monatsraten über die Laufzeit nicht mehr bedienen können. Gerade in der Ausbildungszeit reichen bereits unvorhergesehene Kosten aus und es kommt zu Zahlungsschwierigkeiten. Geringere Zinsen senken die gesamte Restschuld. Teilweise kann es auch sinnvoll sein, die Laufzeiten zu verlängern. Hier ist Umschuldung ein guter Weg.

Sie sind im Dispokredit? Das mag bequem sein und eigentlich gleichen Sie ihn ja auch monatlich fast wieder aus. Es ist jedoch ein Kreislauf, der jede Menge Zinsen mit sich bringt und die bewegen sich nicht selten im zweistelligen Bereich. Der normale Ratenkredit wird mit einem durchschnittlichen Prozentsatz von 4 % vergeben, während bei einem Dispositionskredit 12 % der Durchschnitt bei den Zinskosten ist.

Auf die Suche nach einem Darlehen gehen

Es gibt spezielle Kredite für Auszubildende. Hier können Sie als Kreditnehmer Ihre Einkommensverhältnisse angeben und erhalten dann ein Angebot, das dazu passt. Nun müssen Sie schauen, ob der Kreditbetrag ausreichend ist und Sie die Kreditvergabe in Anspruch nehmen möchten. Bedenken Sie, dass die Banken mit einem Auszubildenden als Kreditnehmer ein Risiko eingehen. Das Ausbildungsgehalt ist oft gering und auch wenn Sie sehr gewissenhaft sind heißt das nicht, dass Sie alles zurückzahlen können. Die Gefahr von Zahlungsausfällen ist da. Gerade Auszubildende rutschen schnell in die Überschuldung und dann kann es passieren, dass Sie die Kreditraten nicht mehr tragen können.

Daher werden in einen Bildungskredit meist nur gering Summen angeboten. Brauchen Sie einen höheren Sofortkredit, dann können Sie einen Mitantragsteller für die Kreditaufnahme angeben. Dieser wird in den Kreditvertrag aufgenommen und agiert als Bürge, bis alles zurückgezahlt ist.

Holen Sie sich Unterstützung durch den Schuldnerberater

Bevor Sie eine Kreditanfrage für die Umschuldung stellen, sollten Sie sich bewusst machen, ob Sie möglicherweise bereits in einer Überschuldung stecken und daher eher eine Schuldnerberatung brauchen. Hier können Sie sich über Ihre aktuelle Situation austauschen und mit dem Berater darüber sprechen, welche Optionen Ihnen zur Verfügung stehen.

Dieser hat normalerweise auch Tipps dazu, welche Wege Ihnen jetzt offenstehen. Niemand möchte gerne in seiner Ausbildung direkt in die Insolvenz gehen. Das ist verständlich. Vielleicht kann es aber helfen, einen Vergleich durchzuführen mit den Kreditgebern. Besprechen Sie das mit Ihrem Berater und nutzen Sie die Chance, aus den Schulden zu kommen.

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