Die Arbeitslosigkeit kann ganz plötzlich eintreten und geht in den meisten Fällen mit Sorgen um die finanzielle Zukunft einher. Nicht selten entsteht ein großes Problem auch in Hinblick auf die Verbindlichkeiten, die sich bisher gut haben bedienen lassen, nun aber nicht mehr gezahlt werden können. Die Tilgung in der Arbeitslosigkeit wird durch eine Versicherung übernommen, wenn Sie diese abgeschlossen haben. Haben Sie keine Versicherung, dann können Sie über eine Umschuldung für Arbeitslose nachdenken. Diese kann dafür sorgen, dass Sie weniger Zinsen zahlen und auch geringere Monatsraten haben.

Vorsicht vor der Schuldenfalle

Oft ist die Arbeitslosigkeit ein Eintrittstor in die Überschuldung. Bei der Kreditaufnahme haben Sie noch nicht gewusst, dass Sie den Job verlieren werden. Vielleicht haben Sie einen Immobilienkredit oder bedienen einen Ratenkredit, der eine recht hohe Summe hat. Was sich bisher gut mit dem Gehalt hat tilgen lassen, wird nun zum Problem. Durch das wenige Geld, das Ihnen zur Verfügung steht, müssen Sie vielleicht wieder auf Raten kaufen oder tief in den Dispokredit gehen. Ein Kreislauf beginnt und die Schuldenfalle öffnet sich. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich schnell mit Ihren Verbindlichkeiten beschäftigen.

Sprechen Sie mit dem Kreditgeber

Bevor Sie generell über eine Umschuldung nachdenken, kann es auch sinnvoll sein, sich erst einmal mit dem aktuellen Kreditgeber in Verbindung zu setzen und offen über die Situation zu sprechen. Vielleicht besteht die Möglichkeit, den Kreditanbieter darum zu bitten, die Beträge für die Monatsrate anzupassen. Es muss nicht gleich ein Arbeitslosenkredit sein. Oft reicht es schon, wenn Sie für die nächsten Monate geringere Raten zahlen können. Doch nicht jeder Kreditgeber stellt diese Möglichkeit zur Verfügung.

Die einzelnen Schritte für die Umschuldung

Möchten Sie dann die Umschuldung durchführen, geht es nun Schritt für Schritt an die Umsetzung. Sehr gute Chancen auf einen günstigen Ratenkredit für die gewünschte Kreditsumme haben Sie dann, wenn Sie einen Mitantragsteller haben. Bevor Sie sich jedoch auf die Suche nach einer Bank machen, sollten Sie erst einmal alle Verbindlichkeiten zusammentragen. Prüfen Sie nach, wie hoch die gesamte benötigte Kreditsumme ist und suchen Sie dann ein Kreditangebot. Dafür können Sie sich auch an einen Kreditvermittler wenden oder sich Angebote von nicht nur einem Kreditanbieter holen, sondern von mehreren.

Vor der Kreditaufnahme sollten Sie den Kreditvertrag genau lesen. Wie hoch sind die Zinsen? Welche Möglichkeiten für die Flexibilität werden Ihnen geboten? Gerade die Ratenanpassung ist in der Arbeitslosigkeit eine große Hilfe.

Bei der Umschuldung ist es aber auch gut zu schauen, einen Kredit aufzunehmen, der deutlich geringere Zinsen hat. So sparen Sie teilweise einen hohen Betrag. Oft kann bei einer Umschuldung auch das Problem einer Vorfälligkeitsentschädigung auftreten. In dem Fall werden zusätzliche Gebühren fällig, wenn Sie einen Altkredit auslösen. Mit einer deutlichen Zinsersparnis ist jedoch auch eine Vorfälligkeitsentschädigung gut zu tragen.

Es gibt auch richtige Umschuldungskredite. Hier werden die Altkredite durch den neuen Kreditgeber abgelöst und Sie zahlen dann die Monatsraten zur Tilgung.

Sicherheiten als wichtiger Faktor bei der Umschuldung

Die Kreditaufnahme in der Arbeitslosigkeit ist jedoch nicht ganz so einfach. Bereits bei der Kreditanfrage werden Sie feststellen, dass die Bank gewisse Sicherheiten benötigt. Ein regelmäßiges Einkommen ist dabei besonders wichtig. Auch dann, wenn Sie eine gute Bonität vorweisen können, ist eine fehlende Sicherheit dennoch in Grund dafür, dass Sie vielleicht kein Darlehen erhalten.

Hier kann es hilfreich sein, wenn Sie einen Bürgen haben. Eine andere Möglichkeit ist es, Kredit von Privatpersonen in Anspruch zu nehmen. Es handelt sich dabei um die sogenannten P2P-Kredite. Die Investitionen von Privatpersonen wird dann genutzt, um einen Kredit zu erhalten. Allerdings gibt es auch hier Risikoklassen. Durch die Arbeitslosigkeit und die fehlenden Sicherheiten werden Sie hier einer höheren Risikoklasse zugeordnet. Dies wirkt sich auf die Höhe der Zinsen aus, die entstehen.

Wichtig: Eine Umschuldung wird nicht immer nur durchgeführt, damit Sie Zinsen sparen. Sie ist oft auch ein guter Schritt, um Ihre Liquidität wieder zu erhöhen und die monatlichen Belastungen zu senken.

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