So behalten Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben im Überblick

//So behalten Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben im Überblick

So behalten Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben im Überblick

Wer mit seinem Geld knapp haushalten muss, tut gut daran, seine Einnahmen und Ausgaben immer genau zu überblicken, um Schulden zu vermeiden und sinnvolle Anschaffungen nicht unnötig hinauszuzögern. Man muss nicht die doppelte Buchführung beherrschen, um seine Finanzen richtig zu überblicken.

Bares ist Wahres

Wer sich gerne einmal verkalkuliert und sein Geld schneller ausgibt, als zum Anfang des Monats geplant, sollte versuchen, auf bargeldlose Zahlungsweisen zu verzichten. Das Bargeld, das für den Monat zur Verfügung steht, kann besser überblickt werden. Es ist immer ersichtlich, wie viel noch übrig ist und wie lange das Geld noch halten muss. Wem dies für einen ganzen Monat zu schwierig ist, kann sich auch wochenweise das Geld in die Geldbörse stecken. Doch die wichtigere Frage ist natürlich: Wie viel Geld steht für die Bareinkäufe überhaupt zur Verfügung?

Geldmittel richtig einteilen

Zunächst gilt es, die monatlichen Ausgaben, die regelmäßig auf einen zukommen, zu addieren. Hierzu gehört die Miete ebenso wie laufende Telefonverträge und Kreditraten, die abgezahlt werden müssen. Alles, was bereits fest vereinbart ist, muss am Anfang des Monats von den regelmäßigen Einnahmen abgezogen werden. Was jetzt übrig ist, kann auf die Wochen des Monats aufgeteilt werden und steht für Einkäufe zur Verfügung.

Wichtigkeit der Ausgaben

Wer feststellt, dass die Einnahmen nicht ausreichen, um die notwendigen Ausgaben zu decken, muss nach Wichtigkeit sortieren. Verträge, die noch nicht gekündigt werden können, gelten dabei auch dann als wichtig, wenn man auf den Vertrag gerne schon sofort verzichten würde. Jeder Vertrag, der nicht benötigt wird, sollte aber so schnell wie möglich gekündigt werden, um die unnötige Ausgabe so schnell wie möglich loszuwerden. Bei den täglichen Ausgaben, die vom wöchentlichen Bargeld getilgt werden, muss zum Beispiel zwischen Lebensmitteln und Genussmitteln unterschieden werden. Letztere kauft man am besten nur von dem Geld, dass man in der Vorwoche übrig behalten konnte.

Regelmäßige Ausgaben auflisten

Kassenzettel sind sehr wichtig für den Überblick. Diese sollten bei jedem Einkauf mitgenommen werden. Am Ende der Woche kann man dann genau überblicken, wofür das Geld ausgegeben wurde. Wer zu viel ausgegeben hat, findet in den Kassenzetteln meist den Grund für den Geldmangel. Auch Ausgaben für Kneipenbesuche, Kinokarten oder ähnliche soziale Aktivitäten müssen notiert werden. Da eine einzelne Wochenbilanz nicht sehr aussagekräftig ist, sollte man die Zahlen über einige Monate sammeln.

Einfache Buchführung

Legen Sie sich ein Kassenbuch an, in dem Sie alle Einnahmen und Ausgaben miteinander verrechnen. Gerade wenn Sie häufiger über unregelmäßige Einnahmen verfügen, ist dies wichtig. Unterteilen Sie die Seite in vier Spalten. Zwei davon breit genug für die Beschreibung der Einkäufe, zwei Spalten sind für die Geldwerte. Die erste Spalte enthält die Beschreibung der Einnahmen und der unvermeidbaren Ausgaben. Die zweite Spalte enthält die Beschreibung der vermeidbaren Ausgaben. Hierzu gehören auch Verträge, die langfristig gekündigt werden können. Die Spalten der Geldwerte unterteilen Sie nach Einnahmen und Ausgaben. Am Ende des Monats addieren Sie die Werte in beiden Spalten. Markieren Sie Monate mit zu hohen Ausgaben farbig, um am Ende des Jahres einfacher die erhöhten Ausgaben zu finden.

Langfristige Ausgaben mitteln

Kleidung und Möbel kaufen Sie nicht nur für einen Monat. Solche Ausgaben führen daher meist zu einem Minus im entsprechenden Abrechnungszeitraum. Auch Versicherungskosten, die meist im Januar abgebucht werden, gelten eigentlich für das ganze Jahr. Wer dennoch monatlich überblicken möchte, ob die Ausgaben im Rahmen liegen, kann diese Kosten mitteln. Statt die ganze Ausgabe in einem Monat einzutragen, schreiben Sie in den nächsten zwölf Monaten jeweils ein Zwölftel dieser Ausgabe in die Spalte. Aber Vorsicht, wenn Sie sehr knapp kalkulieren: Auf diese Weise geraten Sie auf Ihrem Konto vielleicht in ein Minus, das in Ihrem Ausgabenbuch nicht verzeichnet ist. Voraussehbare Ausgaben wie die Versicherungen sollten Sie daher bereits im Vorjahr monatlich einkalkulieren, sodass Sie im Januar ein entsprechendes Plus vorweisen können.

By |2016-12-05T12:38:52+00:00Dezember 4th, 2014|Schuldenhilfe|0 Comments

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