Es gibt viele unterschiedliche Gründe, warum es dazu kommt, dass ein Menschen Schulden hat. Sei es eine finanzielle Überschätzung, der Verlust der Arbeitsstelle oder doch ein so geringer Verdienst, dass dieser kaum reicht, um die Kosten zu senken. Doch was ist, wenn man sich verkalkuliert hat und schlussendlich merkt, dass die Schuldenfalle zugeschnappt hat? Wir wollen Ihnen in diesem Artikel fünf Sofortmaßnehmen bzw. Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie nun da wieder rauskommen.

Sortieren Sie Ausgaben nach Prioritäten

Die größten SchuldenfallenEs gibt viele verschiedene Ausgaben. Allerdings sind einige davon wichtiger als die anderen. Zu den fixen Kosten, die Sie wirklich jeden Monat zuerst zahlen sollten gehören Miete, Krankenversicherung sowie Essen. Sollten Sie auf ein Auto angewiesen sein, zum Beispiel, um damit zur Arbeit zu kommen, zählen auch diese kosten mit zu den wichtigen Ausgaben. Haben Sie ein Auto und könnten aber zu Fuß zur Arbeit oder mit dem Rad fahren, sollten Sie überlegen, ob Sie nicht auf das Auto verzichten möchten. So könnten Sie eventuell einen sehr großen finanziellen Posten einsparen. Und wenn Sie erstmal damit anfangen, die Ausgaben nach Prioritäten aufzuteilen, werden Sie garantiert noch weiteres Einsparpotenzial finden.

Erhöhen Sie die Einnahmen

Wenn dringend einige Schulden abzuzahlen sind, ist es immer ratsam, die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgaben zu senken. Vielleicht haben Sie noch Überstunden, welche Sie sich auszahlen lassen können oder es gibt besser bezahlte Schichten, um so den Verdienst zu erhöhen. Des Weiteren kann es natürlich auch hilfreich sein, durch einen Nebenverdienst für eine Zeit lang mehr Geld einzunehmen, um damit die Schulden zu begleichen. Wenn Sie nun wieder schuldenfrei sind, können Sie diese Nebentätigkeit ja auch wieder auf Eis legen. Bitte verzichten Sie jedoch auf Jobs, bei denen Sie erst Geld investieren müssen.

Beantragen Sie staatliche Hilfe

In vielen Fällen haben Menschen das Anrecht auf staatliche Hilfe, ohne das überhaupt zu wissen. Überprüfen Sie also ganz genau, ob Ihnen diese Hilfe zusteht, die Ämter werden da nicht von selbst auf Sie zukommen. Dabei gibt es nicht nur Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe. Unter Umständen können Sie auch Wohngeld beantragen. Wichtig ist jedoch, dass Sie dazu auch Kindergeld, Elterngeld sowie den Kinderzuschlag beantragt haben.

Kündigen Sie unnötige Verträge

Schaut man sich die eigenen Verträge an und prüft diese ausgiebig, wird soft schnell klar, dass viele gar nicht benötigt werden. Dabei geht es um alte und überteuerte Versicherungen, Abos und Co. Kündigen Sie diese am besten unmittelbar. Natürlich werden Sie bei vielen Verträgen auch an die Vertragslaufzeit oder eine vertragliche Kündigungsfrist gebunden sein, schlussendlich sparen Sie jedoch bares Geld. Sollten Sie diese nicht kündigen, kann es passieren, dass es direkt zu Vertragsverlängerungen kommt, bei dem nun der Vertrag erneut um ein Jahr oder länger verlängert wird und Sie wieder die Kosten zu tragen haben. Ziehen Sie also einen Schlussstrich und verschulden Sie sich mit weiteren Verträgen nicht noch mehr.

Reduzieren Sie die Gläubiger

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Schulden und sorgen Sie dafür, dass die Gläubiger nach und nach weniger werden. Es ist dabei nicht unwahrscheinlich, dass Sie mehreren Gläubigern unterschiedlich viel Geld schulden. Sie könnten in diesem Fall auch versuchen, durch eine Umschuldung mehrere Gläubiger zusammenzufassen. Das hätte zur Folge, dass Sie bei der Bank einen Umschuldungskredit beantragen, bei dem nun die einzelnen Schulden zusammengefasst werden. Das bedeutet auch, dass Sie nicht mehr viele kleinere Raten im Monat an unterschiedliche Gläubiger begleichen müssen, sondern lediglich nur noch eine Rate zu tilgen haben.

Wichtig dabei ist jedoch, nicht die Zinsen für die Schulden zu erhöhen und somit für weitere Kosten zu sorgen. Hier kann auch die Schuldnerberatung weiterhelfen und einen Kontakt zu Banken knüpfen, welche diese Form von Krediten anbieten.

In der Schuldenfalle: 5 wichtige Sofortmaßnahmen – unser Fazit

Wenn die Schulden erstmal da sind, macht es keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken und alles weiterhin einfach laufen zu lassen. Es wird sich ohne Nichtstun auch nichts an der Situation ändern. Im Gegenteil, die Schulden würden weiterwachsen. Wenn Sie sich überschuldet haben, sollten Sie Sofortmaßnahmen einleiten und darauf reagieren. Eine Überschuldung ist natürlich nicht einfach zu bekämpfen, es ist jedoch möglich, nach und nach die Schulden abzubauen. Wenn Sie keine weiteren Schulden machen, unnötige Verträge und Ausgaben streichen und sich vielleicht einen kleinen Nebenjob suchen, gehen Sie schon bald schuldenfrei durchs Leben.

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