Umfragen und Untersuchungen zeigen die bittere Wahrheit. Die Anzahl der Schuldner, welche unter 20 Jahre als sind, steigt weiter an. Das bedeutet, dass sich immer mehr Jugendliche verschulden und allein von 2004 bis zum heutigen Tag hat sich die Anzahl an Betroffenen, die sich überschuldet haben, mehr als vervierfacht. Eine Tendenz, die Angst macht und deutlich zeigt, dass hier Handlungsbedarf besteht. Ca. jeder Achte im Alter von 18 bis 20 Jahren kann die laufenden Kosten nicht decken und gibt mehr aus, als Einnahmen vorhanden sind. Auch bei der Altersgruppe von Menschen zwischen 20 und 30 Jahren ist dieser Trend vorhanden. Auch hier handelt es sich um einen Anstieg von mehr als 60 Prozent. Doch warum entwickelt sich dieser Trend und auf was sollte dringend geachtet werden?

Die Einstellung von Betroffenen

Die größten SchuldenfallenDer Hauptgrund für diese Entwicklung liegt in der Einstellung der Jugendlichen. Sie denken bei dem Kauf unterschiedlicher Gegenstände oft nicht mehr darüber nach, ob sie sich diese überhaupt leisten können oder nicht. Das führt auch dazu, dass das Angebot an vermeintlich kleinen Ratenkrediten vielfach in Anspruch genommen wird. Sie werden nun in kleinen Monatsraten getilgt. Diese haben oft eine Laufzeit von 24 Monaten und oftmals bleibt es nicht bei einem Konsumkredit. Hier geht es also schnell und der Jugendliche ist verschuldet und die Schuldenfalle schnappt zu. Viele müssen sogar die sogenannte Verbraucherinsolvenz beantragen.

Des Weiteren ist es nicht selten zu beobachten, dass Banken das leichtsinnige Konsumverhalten der Jugendlichen gezielt ausnutzen. So werden selbst Auszubildenden schon Dispositionskredite angeboten. Der Dispokredit macht den Nutzer für eine bestimmte Zeit liquide, ist jedoch sehr gefährlich, weil die Einnahmen oft nicht ausreichen, um das Girokonto dauerhaft aus dem Minus zu bekommen. Zudem sind die Zinsen bei einem Dispokredit sehr hoch.

Leider führt all das dazu, dass bei vielen Jugendliche schon bald nach dem Kauf die Angst kommt. Denn nicht selten sammeln sich Schulden bei mehreren Gläubigern an. Kein Wunder, denn neben den ganzen finanziellen Verpflichtungen können die Monatsraten der Kredite schon längst nicht mehr bezahlt werden. Im Folgenden möchten wir nun noch auf die größten Schuldenfallen für Jugendliche eingehen, um diese für Sie vielleicht etwas zu entschärfen.

Schuldenfalle Handy

Das Handy samt Handyvertrag ist die wohl größte Schuldenfalle für Jugendliche. Kein Wunder, denn wer heutzutage nicht über die Flatrate verfügt, der wird schnell ausgegrenzt und kann auch nicht durchgehend in den sozialen Netzwerken unterwegs sein. Der Zwang der ständigen Verfügbarkeit bleibt jedoch und viele Jugendliche können diesem nicht widerstehen.

Hinzu kommt, dass auch der Kauf von einem Smartphone mit Kosten verbunden ist, welche oft unterschätzt werden. Viele Jugendliche übernehmen sich finanziell also bereits an dieser Stelle. Hinzu kommen die oft teuren Tarife, um das Handy auch wirklich im vollen Umfang testen zu können. Des Weiteren sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass das Handy auch bei vielen Jugendlichen als Statussymbol angesehen wird.

Das Gefährliche bei einem Handyvertrag ist die Tatsache, dass es nicht alleine die Vertragsgebühren sind, sondern ebenso die Kosten für das Smartphone hinzukommen. Das führt schlussendlich dazu, dass die Smartphone Kosten monatlich schnell bei 40 bis 60 Euro liegen. Hinzu kommen auch immer wieder die nutzungsunabhängigen Kosten.

Auf der Suche nach einem neuen Handy oder einem neuen Handyvertrag sollten Sie daher einige Punkte beachten, um schlussendlich nicht in der Schuldenfalle Handy zu landen.

  • Summieren Sie die Monatsraten zum Gesamtbetrag zusammen. Rechnen Sie wirklich durch, ob Sie sich das neue Smartphone samt Vertrag auch wirklich leisten können.
  • Greifen Sie im Zweifelsfall immer besser zu einem günstigeren Smartphone.
  • Schauen Sie auf Vergleichsportalen nach Handyverträgen und vergleichen Sie diese detailliert miteinander.

Schuldenfalle Auto

Das Auto ist nicht nur bei den Jugendlichen ein großes Risiko, sondern ebenso für Erwachsene. Auch beim Auto handelt es sich in vielen Kreisen um ein wichtiges Statussymbol. Doch bei Jugendlichen kann immer wieder beobachtet werden, dass die Kosten unterschätzt werden. So muss das Auto nicht nur gekauft werden, sondern ebenso unterhalten. Das bedeutet das Tanken und auch die Versicherungen, eventuelle Reparaturen, Inspektionen, Reifen und Co.

Wenn Sie die unterschiedlichen Posten zusammenrechnen, ergibt das oft dreistellige Monatsbeträge. Befinden sich die Jugendlichen nun in der Ausbildung, sind die Monatsraten auf lange Sicht oft nicht tragbar. Natürlich kann auch das Auto auf Raten gekauft und somit finanziert werden. Doch auch das ist oft nicht die Lösung, da nun weitere Gefahren entstehen und Sie in die Schuldenfalle Auto geraten.

Schuldenfalle Kleidung

Bei Jugendlichen spielt auch die Kleidung oft eine besonders wichtige Rolle und auch hier ist das Statussymbol definitiv nicht zu unterschätzen. Umfragen zeigen, dass vor allem die jungen Mädchen betroffen sind und sich hierbei oft überschulden. Denn hier müssen es nicht nur die im Trend liegende Markenkleidung sein. Auch die Auswahl ist für viele Mädchen entscheidend.

Aufgrund von Geldmangel entscheiden sich einige Jugendliche sogar beim Kleidungskauf für die Ratenzahlung, die schnell zur Schuldenfalle Ratenkauf werden kann. Des Weiteren werden auch Kreditkarten benutzt, welche erst einen Monat später beglichen werden müssen. Darüber wird die Tatsache oft förmlich ausgeblendet, dass es finanziell aktuell gar nicht tragbar ist. Beim Erwachsen schnappt die Schuldenfalle doch auch hier erbarmungslos zu.

Schuldenfalle Internet Abonnements

Die Gefahr im Internet wird immer wieder unterschätzt. Zu den wohl größten Gefahren gehören die Abos, welche jeder im Internet abschließen kann. Diese sind auf den ersten Blick oft nicht mal zu erkennen oder sehen besonders lohnend und günstig aus. Nutzer verpflichten sich jedoch dazu, über einen langen Zeitraum monatliche Zahlungen zu leisten, welche schnell zu finanziellen Problemen führen können.

Häufig kann beobachtet werden, dass es immer wieder vorkommt, dass Jugendliche im Internet Vertrage eingehen, ohne sich darüber wirklich im Klaren zu sein. Oft ist es auch so, dass nur im Kleingedruckten auf das Abo hingewiesen wird und alles andere den Anschein macht, als wäre die Dienstleistung bzw. das Angebot kostenlos.

Des Weiteren müssen die Abonnements immer mit einer sehr langen Kündigungsfrist gekündigt werden, was viele Betroffene oft vergessen, sodass weitere 12 oder sogar 24 Monate hinzukommen. Zusätzlich sind manche Abos in den ersten Monaten besonders günstig, die Monatspreise selbst steigen jedoch stark an, wodurch die Schuldenfalle Abo entsteht.

Wenn Sie sich unsicher sind und eine Mahnung erhalten, lohnt es sich, einen Anwalt einzuschalten. Derartige Abonnements, die sehr undeutlich sind und bei denen nur im Kleingedruckten auf die Kosten hingedeutet wird, sind oft sogar ungültig.

Schuldenfalle Wohnung

Natürlich möchte so ziemlich jeder eine besonders große und schöne Wohnung. Während einige gerne in der Stadt wohnen, zieht es wieder andere aufs Land. Leider kann allerdings beobachtet werden, dass das Azubigehalt oft nicht mal für ein WG-Zimmer reicht. Es kann also beobachtet werden, dass Jugendliche oft Kredite aufnehmen, um sich eine schicke Wohnung in der gewünschten Lage zu finanzieren. Ganz davon abgesehen muss diese noch eingerichtet werden. Auch beim Möbelkauf setzen da viele auf die Finanzierung mit Raten.

Die 5 größten Schuldenfallen für Jugendliche unser Fazit

Leider zeigt unsere Übersicht der meisten Schuldenfallen für Jugendliche deutlich, dass es in der heutigen Zeit viele Gefahren gibt, die dazu führen, dass sich viele schon mit Anfang zwanzig in der Schuldenfalle wiederfinden und hier gar nicht mehr so einfach rauskommen. Sind schon einige Mahnungen offen oder vollstreckungsbescheide verschickt worden, ist es auch nicht einfach, bei einer Bank eine Umschuldung zu bekommen.

Kein Wunder, denn auch der Umschuldungskredit kann nur gewährt werden, wenn die monatlichen Einnahmen stimmen. Viele setzen eine positive Bonität voraus. Wichtig ist es, schon im jungen Alter Verantwortung zu übernehmen und sich von Statussymbolen zu distanzieren. Das allein minimiert das Risiko, bereits im Jugendalter in die Schuldenfalle zu geraten.

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