Schuldenregulierung

Schuldenregulierung

Eine außergerichtliche Schuldenregulierung gilt als Königsweg bei Schulden und dient der Insolvenzvermeidung. Dabei einigt sich der Schuldner mit den Gläubigern, indem Schulden gestreckt, ausgesetzt und in einigen Fällen auch gekappt werden (Schuldenschnitt). Das funktioniert in der Praxis sogar mit dem Finanzamt, wenn ein Anwalt oder Schuldnerberater geschickt verhandelt.

Vorteile der Schuldenregulierung

Die Schuldenregulierung generiert Vorteile für den Schuldner wie für seine Gläubiger, die ansonsten ihre Außenstände komplett oder größtenteils abschreiben müssen. Im Einzelnen lassen sich diese Vorzüge wie folgt beschreiben:

  • Höhere Befriedigungsquote für die Gläubiger: Die Kosten des Insolvenzverfahrens entfallen, es fließt deutlich mehr Geld an die Gläubiger.
  • Zeitersparnis: Eine Schuldenbereinigung kann in ein bis zwei Tagen organisiert werden, während das Insolvenzverfahren Wochen oder Monate dauert.
  • Freiheiten für den Schuldner: Die Pflichten während der sechsjährigen Wohlverhaltensperiode entfallen, auch hat der Schuldner Zugriff auf seine Einkünfte über die Pfändungsfreigrenze hinaus.

Gläubiger stimmen der Schuldenregulierung, die durch spezialisierte Anwälte angeboten wird, immer häufiger zu. Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass durch ein Insolvenzverfahren wesentlich geringere Schulden getilgt werden.

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